Toilet4Me 2 (Toilet for me „too“)

Start des internationalen Forschungsprojektes: Entwicklung einer intelligenten, automatisierten Toilette für Selbstständigkeit im (halb-) öffentlichen Raum!


Aufgrund der Corona Krise erleben wir, wie es ist in den eigenen vier Wänden „gefangen“ zu sein und nicht ins Theater, in ein Museum oder in den Urlaub fahren zu können. Für manche Menschen ist das Alltag! Sie haben, aufgrund von körperlicher Beeinträchtigung, Angst das Haus zu verlassen, da es in (halb-)öffentlichen Gebäuden keine Toilette gibt die sie ohne Hilfe benutzen können. Dies führt oft zu Vereinsamung und sozialer Isolation. Diesem Problem will das internationale Forschungsprojekt Toilet4Me2, ein Nachfolgeprojekt von iToilet und Toilet4Me, durch die Entwicklung einer automatischen Toilette entgegenwirken. Diese Toilette soll sich durch einfachste Bedienung in Neigung und Höhe verstellen lassen, und so das eigenständige benutzen der Toilette ermöglichen.


Das Projekt
Toilet4Me 2 wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des AAL Programms gefördert und ist für drei Jahre angelegt. Die Entwicklung der Toilette erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Zielgruppe, und soll auch eine große Entlastung für Pflegekräfte und Angehörige bieten, da sie nicht mehr beim Toilettengang assistieren müssen.


Der Start
Eigentlich war es geplant, dass sich zum Start des Projektes alle Projektteilnehmer in Amsterdam treffen um einander so persönlich kennenzulernen. Aber andere Umstände erfordern kreative Ideen! Um den Beginn des Projektes aufgrund des Coronavirus nicht zu verzögern, wurde das Meeting kurzfristig per Telefonkonferenz abgehalten. Damit begann der Start dieses besonderen Projekts in den eigenen vier Wänden eines jeden Projektteilnehmers, genau so, wie es unsere Zielgruppe jeden Tag erlebt, da sie ohne geeignete Toiletten teilweise ungern das Haus verlassen.
Wir freuen uns, nach dieser turbulenten Zeit einander hoffentlich bald persönlich treffen zu können.
Bis dahin werden wir an dem Projekt arbeiten, um so bald wie möglich auch Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung mehr Freiheit im (halb-)öffentlichen Raum zu bieten!


Das iToilet Projekt Konsortium
TU Wien, Wien
Carecenter Software GmbH, Linz und Wien 
Stichting Gouden Dagen, Niederlande 
Zorggroep Heilig Hart, Belgien 
BEIA Consult, Rumänien 
On Site Foundation, Polen
Sanmedi bv, Niederlande  
cogvis software consulting GmbH, Wien
Sanatronics International B.V, Niederlande 
Santis Kft., Ungarn