"iToilet" gewinnt Preis bei WINTEC

Verleihung des Wissenschaftspreises für Inklusion durch Naturwissenschaften und Technik (WINTEC) durch Sozialministerin Brigitte Zarfl

Im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern der Menschen mit Behinderungen, Politik und Wirtschaft wurde am 24. September im Marmorsaal des Sozialministeriums der WINTEC Preis verliehen.

Musikalische Unterstützung gab es vom österreichischen Soulsänger George Nussbaumer.

Den 2. Platz erreichte das Projekt „iToilet“, welcher durch das TU-Wien-Team Dipl. Ing. Peter Mayer und Dipl. Ing. Paul Panek eingereicht wurde und von carecenter Forschungsprojekteleiterin Birgit Unger-Hrdlicka entgegen genommen wurde. Diese individuell anpassbare Toilette überzeugte die Jury vor allem durch die menschzentrierte Entwicklung, basierend auf einem intensiven partizipativen Entwicklungs- und Designprozess sowie der hohe Umsetzungsgrad des eingereichten Projekts.

 

Information zu WINTEC-Preis

Der WINTEC-Preis wurde 2019 bereits zum vierten Mal ausgeschrieben. Gesucht wurden innovative wissenschaftliche Projekte, die zum Abbau von Barrieren und zur Stärkung des Inklusionsgedankens beitragen. Dabei wird der Fokus auf Projekte gelegt, die geeignet sind, das gesellschaftliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung in der Gesellschaft zu fördern und damit die Inklusion voranzutreiben.

„Inklusion ist ein Thema, das uns alle betrifft. Auch die Politik hat das erkannt und mit dem Nationalen Aktionsplan Behinderung 2012-2020 eine langfristige Strategie zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention geschaffen. Darin enthalten sind 250 Maßnahmen, von denen die Mehrzahl bereits umgesetzt wurde. Der WINTEC ist eine dieser Maßnahmen“, erläutert Sozialministerin Brigitte Zarfl anlässlich der Verleihung des WINTEC 2019.

 

Detaillierte Informationen zum WINTEC finden Sie unter WINTEC

 

Weitere Information zu carecenter Forschungsprojekten finden Sie unter carecenter Forschung

 

Informationen über das Projekt iToilet finden Sie unter: iToilet

 

Fotos ©: BKA/Christopher Dunker